Familienaufstellung:
Beziehungen verstehen und heilen

Familienaufstellung - Heilung Deiner Ahnen

Allzu oft stellen wir fest, dass wir einfach an unsere Grenzen kommen: Alles nervt, wir machen immer wieder die gleichen Fehler, wir sind gestresst an Stellen, wo eigentlich nichts zum stressen ist.

Die Kinder verhalten sich in der Schule merkwürdig, wollen oder können nicht lernen, blockieren an den unterschiedlichsten Stellen und drücken voll bei den Eltern auf den roten Knopf.

Mit Hilfe des Familienstellen finden wir heraus, ob vielleicht unsere direkten Vorfahren (Vater, Mutter, Großeltern, Urgroßeltern) schon mit den gleichen Symptomen zu kämpfen hatten.

Wenn z. B. die Großeltern bzw. Urgroßeltern einen Krieg miterlebt haben, kann dieses damals entstandene Trauma bis zu vier Generationen später noch Einfluss auf uns haben.
Vielleicht ist auch in der Familiensippe jemand früh verstorben. Früher wurde das als nicht so schlimm empfunden, die Großeltern waren vielleicht arm und mussten schnell weiterarbeiten und zum Trauern blieb einfach keine Zeit.

Diese früh verstorbenen Personen wollen gesehen und gewürdigt werden, denn durch ihren Tot haben sie Platz gemacht für den Nachfolger.

Oft sagen die Patienten schon während der Behandlung: 
Ich merke richtig, wie ich mich leichter fühle und wie sich das Familiensystem entspannter anfühlt. Denn auch in der physischen Familienstruktur kommt es durch eine solche Behandlung zur Entspannung. Dies führt auch bei Kindern dazu, dass diese ruhiger werden.

 

Für wen ist Familienaufstellung besonders hilfreich?

Eine Familienaufstellung eignet sich für Menschen, die tief sitzende, oft unerklärliche Blockaden lösen oder wiederkehrende Lebensprobleme verstehen wollen. Da die Methode davon ausgeht, dass viele Probleme in familiären Mustern wurzeln, hilft sie besonders in folgenden Situationen:

Für wen die Methode geeignet ist

  • Beziehungsprobleme: Bei ständigen Konflikten mit Partnern, Kindern oder den eigenen Eltern.
  • Verhaltensmuster: Bei Mustern, die sich trotz Therapie oder Willenskraft immer wiederholen.
  • Emotionen: Bei Gefühlen wie tiefer Trauer, Wut oder Schuld, die keinen aktuellen Anlass haben.
  • Lebenskrisen: Bei schweren Entscheidungen, beruflichen Blockaden oder dem Gefühl, festzustecken.
  • Schwere Schicksale: Bei der Aufarbeitung von Traumata, frühem Tod oder Krankheiten in der Familie.

Für wen die Methode NICHT geeignet ist

  • Akute Psychosen: Menschen in akuten psychotischen oder tiefen wahnhaften Zuständen.
  • Schwere Depressionen: Bei akuter Instabilität oder akuter Suizidalität ist das Verfahren zu vermeiden.

Was Klienten erwarten können

Nach einer Familienaufstellung berichten Klienten häufig von spürbaren Veränderungen auf emotionaler, mentaler und zwischenmenschlicher Ebene. Der Prozess wirkt oft über Wochen oder Monate nach.

Typische positive Veränderungen

  • Innere Entlastung: Ein tiefes Gefühl von Erleichterung, da unbewusste Lasten abgelegt werden.
  • Mehr Klarheit: Ein besseres Verständnis für das eigene Verhalten und die Dynamiken in der Familie.
  • Verbesserte Beziehungen: Konflikte mit Partnern, Eltern oder Kindern entspannen sich oft spürbar.
  • Neue Handlungsfreiheit: Das Durchbrechen von alten, automatischen Verhaltensmustern wird möglich.
  • Gesteigertes Selbstwertgefühl: Mehr innere Stärke durch den zugewiesenen, "richtigen" Platz im Familiensystem.
  • Körperliche Entspannung: Das Nachlassen von stressbedingten, psychosomatischen Symptomen.

Was Klienten direkt nach der Aufstellung erwarten können

  • Starke Müdigkeit: Der Prozess ist emotional sehr intensiv und erschöpft den Körper oft stark.
  • Emotionale Nachwellen: Gefühle wie Trauer, Wut oder Angst können kurzzeitig verstärkt auftreten, bevor sie sich lösen.

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